InnoTrans 2026: Peak Mobility stellt Predictive Dispatching für die vorausschauende Disposition von Mischflotten vor
Neue PEAK.DMS-Erweiterung verknüpft Umläufe, Ladezustände und Depotabstellung – für stabilere Betriebsabläufe und eine optimierte Ladeplanung
Berlin, 15. September 2026: Peak Mobility stellt auf der InnoTrans 2026, Predictive Dispatching als Erweiterung ihres Depot-Management-Systems PEAK.DMS vor. Die Lösung verknüpft Fahrzeugzuweisung, Ladeplanung und Depotabstellung über den gesamten Betriebstag hinweg. Verkehrsunternehmen können dadurch mögliche Konflikte frühzeitig erkennen und Dispositionsentscheidungen auf einer umfassenderen Datengrundlage treffen.
Mit dem wachsenden Anteil elektrisch betriebener Busse nimmt die Zahl der Faktoren zu, die bei der Fahrzeugdisposition zusammenwirken. Neben dem Umlauf müssen unter anderem der aktuelle und erwartete Ladezustand, Ladefenster, verfügbare Ladepunkte sowie die Abstellposition berücksichtigt werden. Eine Fahrzeugzuweisung, die für den aktuellen Umlauf passt, kann deshalb Auswirkungen auf spätere Umläufe oder die ersten Einsätze am Folgetag haben.
„Mit jedem zusätzlichen E-Bus steigt die Komplexität in der Disposition. Für die Leitstelle ist es entscheidend, nicht nur den aktuellen Umlauf, sondern auch die Folgen einer Fahrzeugzuweisung für den weiteren Betriebstag sichtbar zu machen“, sagt Robert Baumeister, Geschäftsführer von Peak Mobility. „Predictive Dispatching soll dabei eine vorausschauende Entscheidungsgrundlage schaffen. Die Disposition bleibt steuerbar; das System unterstützt die Mitarbeitenden bei der Auswahl geeigneter Fahrzeuge und bei notwendigen Tauschaktionen.“
Von Umläufen zu Aktivitätsketten
Kern der Erweiterung ist die Zusammenfassung mehrerer Umläufe zu Aktivitätsketten. Das System prüft bei jeder Fahrzeugzuweisung, ob ein Fahrzeug die gesamte Kette unter den hinterlegten Bedingungen bedienen kann, und prognostiziert dafür den Ladezustand über den gesamten Betriebstag. Ladepausen, typische Ladeleistungen und definierte Pufferzeiten fließen automatisch in die Prognose ein. Unterschreitet der prognostizierte Ladezustand die festgelegte Reserve, schlägt PEAK.DMS ein geeignetes alternatives Fahrzeug für diese Kette vor.
Die Fahrzeugzuordnung erfolgt zunächst als Vormerkung. Fahrzeuge werden einer Aktivitätskette sichtbar zugeordnet, können von der Leitstelle aber weiterhin umdisponiert werden. Auch die ersten Umläufe des Folgetags werden bei der Depotabstellung berücksichtigt. So kann die Disposition frühzeitig sehen, welche Fahrzeuge am Morgen einen hohen Ladebedarf haben oder besonders früh einsatzbereit sein müssen.
Konkreter Nutzen im Betrieb
Im Betriebsalltag zeigt sich der Nutzen in drei Bereichen:
Höhere Systemstabilität durch vorausschauende Fahrzeugzuweisung: Das System bewertet vollständige Aktivitätsketten, prognostiziert Ladezustand und Reichweite und zeigt Versorgungslücken frühzeitig an.
Optimierte Lade- und Abstellplanung: Ladefenster, Bereitstellungszeiten und nächste Abfahrten werden gemeinsam berücksichtigt, um Lastspitzen und Blockaden im Depot zu vermeiden.
Beschleunigte automatische Disposition: Automatisierte Vorschläge unterstützen bei Störungen und Fahrzeugtausch, entlasten die Mitarbeitenden und bleiben jederzeit anpassbar.
Peak Mobility zeigt die Funktionen live auf der InnoTrans.
Weitere Informationen: InnoTrans – Peakmobility
Peak Mobility auf der InnoTrans 2026
Auf der InnoTrans 2026 präsentiert Peak Mobility Predictive Dispatching im Zusammenspiel mit weiteren Lösungen aus seinem Portfolio, darunter PEAK.DMS für Depot- und Lademanagement, PEAK.ITCS für Leit- und Betriebssteuerung, PEAK.PROFAHR und PROFAHR.X für Personalplanung und -disposition sowie Cyber-Security-Lösungen für kritische Betriebsumgebungen.